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STÄRKEN vor Ort
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Der Torbogen
(Stadt-)Viertel-Lauf
12. (Stadt-)Viertel-Lauf am 16. September 2017
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Lokaler Aktionsplan Ost- und Westsiedlung

Im Rahmen des Antragverfahrens STÄRKEN vor Ort wurde für die Ost- und Westsiedlung ein Lokaler Aktionsplan erarbeitet.

Der Lokale Aktionsplan wurde aufgestellt von: Stadt Salzgitter Referat Stadtumbau und Soziale Stadt, Quartiersmanagement Ost- und Westsiedlung, NOW, SOS-Mütterzentrum, Dr.-Klaus-Schmidt-Hauptschule, Türk.-islam. Gemeinde, gesamtstädtisch tätige Bildungsträger, Fachdienst Kinder, Jugend u. Familie, Fachdienst Soziales, Gleichstellungsbeauftragte, Integrationsbeauftragter. Die Bedarfe der Adressaten wurden über die sozialen Stadtteilakteure eingebracht.

Der lokale Aktionsplan steht in engem inhaltlichen Zusammenhang mit dem Integrierten Handlungskonzept Soziale Stadt Ost- und Westsiedlung und fördert in bedeutsamer Weise die Handlungsfelder: Beschäftigung/Qualifizierungsmaßnahmen, Integration, Quartiersservice sowie Zusammenleben/Nachbarschaften.

Entwicklungsziele

  • Frauen mit Problemen beim Einstieg und Wiedereinstieg in das Erwerbsleben werden in ihrer Handlungsfähigkeit unterstützt und Hemmnisse beim Zugang zum Ausbildungs- und Arbeitsmarkt werden verringert; Frauen sowohl mit als auch ohne Migrationshintergrund werden durch individuelle Angebote zur Orientierung, niedrigschwellige Qualifizierungsangebote und eine offene Begegnungsstruktur gestärkt und aktiviert.
  • Jugendliche werden durch niedrigschwellige, an ihrer Lebenswelt orientierte Maßnahmen in ihrer Handlungsfähigkeit gestärkt und erhöhen ihre Ausbildungschancen.
  • Es entstehen neue Kooperationsbeziehungen im Stadtteil. Im Verbund (u.a. soziale Akteure, Bildungsträger, Fachdienste, ARGE) werden vor Ort neue Qualifizierungsangebote entsprechend der Bedarfe der Adressaten entwickelt.
  • Das soziale Klima im Quartier wird verbessert, da durch die Mikroprojekte auch soziale Kompetenzen wie Gemeinsinnorientierung, Wertebewusstsein oder Dialog- und Teamfähigkeit gestärkt werden.
  • Gemeinsames Lernen und interkulturelle Begegnungen fördern die Integration.

Wie sollen die Ziele erreicht werden?

  • Die Mikroprojekte sind bei den Gemeinwesenträgern angedockt, da diese durch ihre Arbeits- und Angebotsstrukturen einen niedrigschwelligen Zugang zu den Adressaten ermöglichen und sie besonders anzusprechen vermögen.
  • Die Nische Dienstleistungsbereich bietet Möglichkeiten, mit den Adressaten des Aktionsplanes berufliche Perspektiven zu erarbeiten. Die Bewohnerinnen und Bewohner der Siedlung profitieren von für sie entwickelten und angebotenen Dienstleistungen und Alltagshilfen.
  • Angedacht ist, dass Dienstleistungen durch Helfer-Tandems aus älteren Menschen und Schülerinnen/Schülern geleistet und in das schulische Ganztagsangebot der Hauptschule integriert werden. Der generationsübergreifende Ansatz fördert die Vermittlung von auf die Gemeinschaft ausgerichteten Sozialkompetenzen, wie Teamfähigkeit, Wertebewusstsein oder Gemeinsinnorientierung.
  • Begleitende Maßnahmen für Frauen, insbesondere Migrantinnen dienen dem Abbau von Hemmnissen zur Aufnahme/Wiederaufnahme von Arbeitsverhältnissen. Dazu sollen Sprachkurse, Bewerbungstraining und Integrationscoaching sowie die Einbindung in die Angebotsstruktur der Gemeinwesenträger gehören. Die Orientierungshilfen sollen sehr niedrigschwellig sein und sich an der Alltagswelt orientieren. Eine offene Begegnungsstruktur von Frauen mit und ohne Migrationshintergrund und ihr gemeinsames Lernen hilft, Vorurteile/Berührungsängste abzubauen und fördert die Integration.
  • Der lokale Aktionsplan sieht eine enge Zusammenarbeit mit dem zweiten Salzgitteraner Antragsgebiet, dem Fredenberg, vor, um die dortigen Erfahrungen aus der abgelaufenen Programmphase von Lokales Kapital für soziale Zwecke gewinnbringend einbringen zu können.
  • Durch die Förderung von Synergieeffekten und die Einbindung in ein gesamtstädtisches Gesamtkonzept (Kooperation mit ARGE, Arbeitsagentur, Wirtschaftsunternehmen und Bildungsträger) soll ein nachhaltiger Erfolg sichergestellt werden.

Der Aktionsplan wird fortgeschrieben.

Das Netzwerk

Im Soziale Stadt - Kontext gibt es tragbare Strukturen (z.B. Quartiersmanagement, Netzwerke, Akteursforen, Bewohnerbefragungen), die die Beteiligung der Bewohnerinnen und Bewohner und der Akteure sicherstellen. Auf diese Strukturen kann bei der Umsetzung des Aktionsplanes zurückgegriffen werden. Die Adressaten des Aktionsplanes werden über Zielgruppenvertreter im Begleitausschuss vertreten und damit den Prozess begleiten und mitentscheiden.

 
 

STÄRKEN vor Ort

Gefördert von:

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Europäischer Sozialfonds für Deutschland

Europäische Union

 

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